Johann Hein­rich Fried­rich Link (1767–1851)

Link war einer ein deut­scher Natur­wis­sen­schaft­ler, der als einer der letz­ten das gesam­te Wis­sen der „Natur­leh­re“ noch umfas­send beherrsch­te.  Er war Pro­fes­sor für Che­mie und Bota­nik und hat­te spä­ter den Lehr­stuhl für Natur­ge­schich­te an der neu gegrün­de­ten Fried­rich-Wil­helms-Uni­ver­si­tät Ber­lin — der spä­te­ren Hum­bold-Uni­ver­si­tät — inne. Außer­dem war er Direk­tor des Ber­li­ner Bota­ni­schen Gartens.
 
Dass er sich nicht nur als Theo­re­ti­ker sah, zeigt, dass er 1822 Mit­be­grün­der der heu­te noch bestehen­den Deut­schen Gar­ten­bau-Gesell­schaft sah.  Und auch der Titel des Buches, aus dem wir hier Abbil­dun­gen zei­gen, deu­tet auf sei­ne ganz prak­ti­schen gar­ten­bau­li­chen Inter­es­sen: „Abbil­dun­gen aus­er­le­se­ner Gewäch­se des König­li­chen Bota­ni­schen Gar­tens zu Ber­lin nebst Beschrei­bun­gen und Anlei­tung sie zu ziehen.“

Moti­ve aus:
Abbil­dun­gen aus­er­le­se­ner Gewäch­se des König­li­chen Bota­ni­schen Gar­tens zu Ber­lin nebst Beschrei­bun­gen und Anlei­tung sie zu ziehen.