James Sower­by (1757–1822)

Sower­by war ein wis­sen­schaft­lich  inter­es­sier­ter Künst­ler, der gleich bei meh­re­ren berühm­ten  eng­li­schen Malern in die Leh­re ging und schließ­lich an der Roy­al Aca­de­my of Arts in Lon­don Minia­tur­ma­le­rei studierte.
Nach ers­ten klei­ne­ren Auf­trä­gen zur Illus­tra­ti­on von wis­sen­schaft­li­chen Ver­öf­fent­li­chun­gen begann er 1790 ein gewal­ti­ges Pro­jekt, an dem er 23 Jah­re arbei­te­te:  Eng­lish Bota­ny; Or, Colou­red Figu­res of Bri­tish Plants…, ein 36-bän­di­ges Werk, das 2,592 hand­ko­lo­rier­te Kup­fer­sti­che ent­hielt. Das Werk ist heu­te als Sowerby’s Bota­ny bekannt.
Und ohne je in Aus­tra­li­en gewe­sen zu sein, illus­trier­te er die ers­ten Mono­gra­fien zu den Pflan­zen und Tie­ren des damals noch als New Hol­land genann­ten Süd­kon­ti­nent: A Spe­ci­men of the Bota­ny of New Hol­land und Zoo­lo­gy of New Hol­land.

Moti­ve aus:
Eng­lish bota­ny: or, colou­red figu­res of Bri­tish plants, with their essen­ti­al cha­rac­ters, syn­onyms, and pla­ces of growth. To which will be added, occa­sio­nal remarks