Hein­rich Gus­tav Rei­chen­bach (1824–1889)

Rei­chen­bach ent­stamm­te einer alten säch­si­schen Gelehr­ten­fa­mi­lie, sein Vor­fahr Phil­ipp Rei­chen­bach hat­te einst Luthers spä­te­re Frau Katha­ri­na v. Bora in sein Haus auf­ge­nom­men. Sein Vater Lud­wig Rei­chen­bach war ein bekann­ter Bio­lo­ge, der den Bota­ni­schen Gar­ten von Dres­den grün­de­te und 60 Jah­re lang leitete.
Hein­rich Gus­tav Rei­chen­bach pro­mo­vier­te mit einer Arbeit über Orchi­deen-Pol­len und wur­de Direk­tor des Ham­bur­ger Bota­ni­schen Gartens.
 
Sein wis­sen­schaft­li­ches Inter­es­se galt den Orchi­deen, vie­le der neu in Süd­ame­ri­ka und Asi­en ent­deck­ten Arten iden­ti­fi­zier­te, beschrieb und klas­si­fi­zier­te er — ins­ge­samt fast 8000 Arten wur­den von ihm benannt.
Von 1854 bis 1900 erschie­nen in 30 Bän­den Xenia orchi­dacea: Beiträge zur Kennt­niss der Orchi­deen.

Moti­ve aus: Xenia orchi­dacea